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Schulkinowochen

In der Woche vom 13.03. bis 17.03.2017 finden in Zusammenarbeit mit:

die 13ten Niedersächsischen Schulkinowochen statt.

 

Der Eintrittspreis beträgt pro Schüler 3,50 EUR.

Zur Terminanfrage verwenden Sie bitte das Anfrageformular oder sprechen den Termin direkt mit Herrn Torkler unter

Tel. 05351 / 596637 ab.

Nachfolgend finden Sie unsere Filmübersicht


Alles steht Kopf

Riley ist ein typisches 11-jähriges Mädchen. Sie spielt gern Eishockey, trifft sich mit ihrer besten Freundin, versteht sich gut mit ihren Eltern und lacht sehr gern. Kein Wunder, denn Riley wird ja auch geradezu perfekt gesteuert. Von ihren Emotionen tief in ihrem Inneren. Ob WUT, ANGST, EKEL, KUMMER oder FREUDE: Die Emotionen sind ein eingespieltes Team, das unter der quirligen Leitung von FREUDE immer dafür sorgt, dass Riley sich gefühlsmäßig im Gleichgewicht befindet. Doch als Riley und ihre Familie eines Tages umziehen müssen, gerät ihre emotionale Schaltzentrale langsam aber sicher außer Kontrolle. Als sich dann auch noch KUMMER immer mehr in den Vordergrund drängt und FREUDE alles versuchen muss, um so viel wie möglich an positiven Erinnerungen zu retten, geht plötzlich alles schief – Rileys Gefühlswelt steht Kopf! Der neue Film aus dem Hause Disney•Pixar entführt den Zuschauer in die faszinierende Welt der Gefühle, Träume, Wünsche und Erinnerungen. Und das auf eine so originelle und einfallsreiche Art und Weise, dass man gar nicht weiß, worüber man zuerst staunen soll. Die einzelnen Gefühle sind in ihrer Ausprägung nicht nur unglaublich pfiffig und gut getroffen, sondern sie entwickeln sich zu eigenen Persönlichkeiten, die in gleichem Maße für Riley wichtig sind. Kein Gefühl kann ohne das andere auskommen, und auch FREUDE sieht am Ende ein, dass es so ganz ohne KUMMER nicht geht. Denn auch diese Emotion ist wichtig, wertvoll und gehört zum Leben dazu. Eine ganz simple Botschaft, die doch so bedeutsam und komplex ist. Besonders schön ist der stetige Umschnitt von Innen nach Außen. Hier kann man sehen, was im alltäglichen Umgang der Menschen miteinander so passiert, wenn die jeweiligen Emotionen die Kontrolle übernehmen. Die Dialoge zwischen Kindern und Erwachsenen gehören zum Lustigsten, was es auf der Leinwand seit langem zu sehen gab. Die große Kunst besteht zudem im geschickten Zusammenspiel zwischen komischen und anrührenden Momenten, die in perfekter Balance nebeneinander stehen. Die spaßigen Einfälle sind kindgerecht, sprechen aber auch dank vieler kleiner Referenzen und Anspielungen Erwachsene an. Die turbulenten Szenen sind rasant inszeniert, überfordern kleine Zuschauer aber nicht. Mit ALLES STEHT KOPF ist Disney•Pixar ein wahrer Meilenstein gelungen. Eine perfekt komponierte und einzigartige eigene Welt voller liebevoll arrangierter und origineller Ideen, bei der Freude pur garantiert ist. Ein Film, der einfach glücklich macht!

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Quelle: Filmbewertungsstelle

 

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Vorführung in:  Land: FSK: Filmlänge: Genre:
2D USA 2015 ab 0  Jahren  ca. 95min Animationsfilm
     
 3. bis 8. Klasse  empfohlen ab 8 Jahren       

 

 

Termine

Termine auf Anfrage


Das Tagebuch der Anne Frank

Anne Frank. Jeder kennt ihren Namen, ihre Geschichte, ihr Schicksal. Und doch hat über all die Jahrzehnte das Tagebuch des jungen Mädchens, dessen zu junges Leben in einem Vernichtungslager der Nationalsozialisten grausam beendet wurde, nichts von seiner Bedeutung und Wichtigkeit verloren. Der Regisseur Hans Steinbichler beginnt seine Verfilmung von Anne Franks Tagebuch in den glücklichen Urlaubstagen der Familie Frank Anfang der 1930er Jahre in den Schweizer Bergen. Es sind schöne malerische Bilder voller Unbeschwertheit, die Steinbichler als starken Kontrast gegen die spätere Tristheit im Versteck setzt. Im Jahr 1934 entschließt sich Otto Frank, mit seiner Frau Edith und seinen zwei Töchtern Anne und Margot, von Frankfurt nach Amsterdam auszuwandern. Dort glaubt sich die Familie in Sicherheit vor der Verfolgung durch die Nazis. Doch 1942, Anne und Margot sind nun Teenager, müssen die Franks sich in einem Hinterhaus verstecken, zusammen mit einer anderen Familie. Der Platz im Haus ist begrenzt, dazu müssen alle mucksmäuschenstill sein, kein Laut darf nach draußen dringen. Dem Film gelingt es auf bedrückende und sehr authentische Weise, diese Enge und Einschränkung der eigenen Bewegungsfreiheit für den Zuschauer nachvollziehbar zu machen. Gerade für die lebenslustige Anne, die von dem Nachwuchstalent Lea van Acken mit einer beeindruckenden Mischung aus einer naiv lebensfrohen Unbeschwertheit eines Kindes und der nachdenklichen Ernsthaftigkeit einer heranwachsenden jungen Frau gespielt wird, eine fast unerträgliche Situation. Von Anfang an jedoch kann sie sich ihrem Tagebuch anvertrauen, in dem sie von allem berichtet. Dem Film gelingt dabei nicht nur eine authentische Darstellung der historischen Ereignisse. Er erzählt auch die Geschichte eines heranwachsenden Mädchens, mit all den Problemen, die im Teenager-Alter eine wichtige Rolle spielen. Die erste Liebe, Konflikte mit den Eltern, die Sorge um eine Zukunft. Die Tagebucheintragungen legen sich immer wieder dramaturgisch geschickt als Erzählerstimme über die Bilder, so sprechen viele Sequenzen für sich, ohne dass zusätzliche Dialoge etwas erklären müssen. Ulrich Noethen und Martina Gedeck überzeugen in ihren Rollen, ebenso wie der Rest des starken Ensembles. Dazu kommt eine akkurate Ausstattung, die an der historischen Genauigkeit keine Minute zweifeln lassen. Am 1. August 1944 schreibt Anne Frank das letzte Mal in ihr Tagebuch, in der Hoffnung, später einmal, nach dem Krieg, Schriftstellerin zu werden. Kurze Zeit später dringen die Nazis in das Versteck im Hinterhaus ein. Die Familie wird nach Auschwitz – und Anne und Margot Frank später nach Bergen-Belsen - deportiert. Als Leser des Tagebuchs verlässt man hier Anne Frank, doch Steinbichlers Film lässt Anne ihre Geschichte zu Ende erzählen. Otto Frank, der als einziger der Bewohner des Hinterhauses überlebte, setzte sich mit der Veröffentlichung des Tagebuchs zum Ziel, dass die Menschen von der Geschichte seiner Tochter erfahren. DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK entspricht diesem Wunsch auf berührende und ehrliche Weise. Ein wichtiger und bewegender Film über ein Schicksal, das bis heute berührt, mahnt und wachrüttelt. Und das heute aktueller denn je ist.

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Quelle: Filmbewertungsstelle

 

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Vorführung in:  Land: FSK: Filmlänge: Genre:
2D Deutschland 2016 ab 12  Jahren  ca. 129min Drama
         
 8. bis 13. Klasse empfohlen ab 13 Jahren       

Termine

Roxy Lichtspiele

Freitag, 17.03.2017    08:00

weitere Termine auf Anfrage


Die Mitte der Welt

Schönes Coming-of-Age-Drama nach Andreas Steinhöfels Bestseller um Zwillinge in einer unkonventionellen Familie.

Der bekannte Buchautor Andreas Steinhöfel lieferte bereits die Vorlagen für die drei "Rico, Oskar"-Kinderfilme. Sein Die Mitte der Welt ist indes ein Roman für ein etwas älteres, auch erwachsenes Publikum, dem sich der österreichische Filmemacher Jakob M. Erwa angenommen hat. Für die märchenhafte und gleichzeitig zeitgenössische Geschichte eines jungen Mannes, der in einer unkonventionellen Familie aufwächst, die erste, große Liebe mit einem Schulkameraden erlebt und seine "Mitte der Welt" finden will findet er teils wunderschöne, auch witzige Bilder und Szenen. Aus der Perspektive des Jungen wird erzählt, Schauspieler Louis Hofmann ist auch mit seinen Off-Screen-Kommentaren präsent. Er spielt Phil, der als Kind unzertrennlich von seiner Zwillingsschwester Diane (Ada Philine Stappenbeck) war, die sich aber mittlerweile von ihm distanziert hat. Sie wachsen mit ihrer exzentrischen jungen Mutter Glass (Sabine Timoteo) auf, die ihre Männerbeiziehungen nie lange aufrechterhält und ihren Kindern nie den Namen ihres Vaters verraten hat. Ihr Zuhause ist ein fast verwunschenes, überwuchertes Haus, dessen verwilderter Garten in einen Wald übergeht und die Kulisse für Ngo The Chaus atmosphärische Bilder liefert. Neben Momenten voller Leichtigkeit - besonders ausgelassen und witzig sind die Szenen, in denen Phil mit seiner besten Freundin Kat (starker Auftritt: Svenja Jung) herumalbert - gibt es auch düstere, die in Rückblicken Tragödien offenbaren, die bereits zu Beginn mit der Verwüstung der Landschaft durch einen Sturm angedeutet werden. Mit Slowmotion, Musik- und Farbwechseln werden die Momente plötzlicher Verliebtheit verspielt wie ein Clip wiedergegeben. Überhaupt tut die exzellente Musikauswahl das Ihre, perfekt die Stimmung zu transportieren. Auch wenn "Die Mitte der Welt" mit gegen Ende vielleicht zu vielen dramatischen Streits ein wenig lang geraten ist, bleibt der am Anfang gewonnene wunderbare Eindruck erhalten. Man wünscht dem mehrfach für den Förderpreis Neues Deutsches Kino nominierten Film mindestens eine Auszeichnung. hai.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Vorführung in:  Land: FSK: Filmlänge: Genre:
2D Deutschland 2016 ab 12  Jahren  ca. 115min Drama
         
 9. bis 13. Klasse empfohlen ab 14 Jahren       

Termine

Termine auf Anfrage


Findet Dorie

Wenn Dorie morgens aus ihrer Koralle ins Meer schwimmt, hat sie allen Grund, sich zu freuen. Kein Wunder, hat sie doch im kleinen Clownfisch Nemo und seinem Vater Marlin tolle Freunde gefunden. Für die beiden ist Dories Schusseligkeit und ihr chronischer Gedächtnisschwund auch kein Problem. Manchmal kommt Dorie ein Gedanke – und eine Sekunde später ist er schon wieder vergessen. Doch eines Tages erinnert sich Dorie an ihre Vergangenheit und an ihre Familie. Sie erinnert sich daran, dass sie sich als kleiner Fisch verirrt und ihr Zuhause nie wieder gefunden hat. Dorie beschließt, ihre Eltern zu suchen. Nemo und Marlin sind nicht gerade begeistert. Doch Dorie weiß: Am Ende wird alles gut. Sie muss einfach nur schwimmen, schwimmen, einfach schwimmen … 13 Jahre nach dem unglaublichen Erfolg von FINDET NEMO kehren Nemo, Marlin und natürlich Dorie auf die Kinoleinwand zurück. Und es wirkt fast so, als wäre kein Moment vergangen, so wunderbar schafft der Film es, all die liebgewonnenen Figuren wieder einzuführen. Die Heldin des Films ist Dorie, die sich mit ihrer liebenswürdig verschusselten Art und ihrem steten Grundoptimismus einmal wieder in die Herzen der Zuschauer spielt. Gesprochen wird sie von Anke Engelke, die ganz großartig und voller Esprit alle Stimmungen von Dorie mit ihrer wandlungsfähigen Stimme einfängt und wiedergibt. In vielen lustigen Momenten erleben wir Dorie in der Begegnung mit witzigen neuen Figuren – darunter ein Octopus mit einem Tentakel zu wenig oder auch eine halbblinde und liebenswerte Waldame. Und auch Nemo und Marlin machen sich, auf der Suche nach ihrer besten Freundin, auf die Reise, um alte und neue Bekannte zu treffen, wie etwa zwei Seelöwen, die ihren Felsen gegen Eindringlinge verteidigen. Es gibt in FINDET DORIE aber neben all dem großartigen Spaß auch viele kleine berührende Momente, die zeigen, was für eine schöne mehrdimensionale Figur dieser liebenswerte blaue Fisch doch ist. Am Ende weiß Dorie ganz genau, wo ihr Zuhause ist. Es ist da, wo man sich liebhat, zusammengehört und aufeinander verlassen kann. Mit dieser wunderbaren Botschaft, den strahlend bunten Farben der Unterwasserwelt, einer perfekten Animation, einer spannenden und kurzweilig erzählten Geschichte und einem mitreißenden Score ist FINDET DORIE perfekte Familienunterhaltung für Klein und Groß, bei der man sich wünscht, mit Dorie und ihren Freunden für immer im Meer schwimmen zu können.

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Quelle: Filmbewertungsstelle

 

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Vorführung in:  Land: FSK: Filmlänge: Genre:
2D USA 2016 ab 0  Jahren  ca. 97min Animationsfilm
         
 2. bis 13. Klasse empfohlen ab 7 Jahren       

Termine

Camera am Holzberg

Mittwoch 15.03.2017 09:15
Donnerstag 16.03.2017 09:15

Roxy Lichtspiele

Dienstag 14.03.2017 09:30

weitere Termine auf Anfrage möglich


Luther

Mit seiner aktuellen Kinoarbeit wagt sich Eric Till, hochgelobt für "Bonhoeffer - Die letzte Stufe", erneut an ein überaus komplexes biografisches Thema. "Luther", sein Epos über einen Mann, der "heldenhaft seine Sache gegen die stärkste Macht der Welt vertrat", erweist sich als sorgfältig recherchiert und umgesetzt, besticht durch aufwändige Schauwerte und schmückt sich mit einem prominenten Ensemble, aus dem Joseph Fiennes, Sir Peter Ustinov und Bruno Ganz herausragen. Wegen des speziellen, nicht unbedingt leicht zugänglichen Sujets dürfte sich eine wirklich breite Vermarktung als schwierig erweisen.

Es ist die Vergangenheit, die dem britischen Schauspieler Joseph Fiennes am besten zu Gesicht zu stehen scheint, feierte er doch seine größten Erfolge mit in der Historie angesiedelten Stoffen wie "Shakespeare in Love" oder "Elizabeth". Diesmal verschlägt es ihn als Martin Luther ins 16. Jahrhundert, ins finstere Mittelalter, das nach einem mutigen Aufklärer verlangt. 1505 überlebt er als junger Mann ein furchtbares Unwetter, bricht aus Dankbarkeit gegenüber Gott - ein Blitz hast ihn nur knapp verfehlt - sein Jura-Studium ab und tritt in ein Augustinerkloster ein. Angeekelt vom Ablasshandel und der Geldschneiderei der katholischen Kirche geht Luther auf Anraten seines Mentors Johann von Staupitz zum Theologiestudium nach Wittenberg, von wo aus er seinen Kreuzzug gegen den Papst antritt. Die Bibel gilt für ihn als einzige akzeptierbare Instanz, was, zum Ketzer erklärt, zu seiner Exkommunikation führt. Doch das ist erst der Anfang eines langen Kampfes um die Reformation, in dessen Verlauf es viele Tote zu beklagen gibt.

"Luther", eine veritable deutsche Großproduktion, besitzt eigentlich alles, was einen Erfolgsfilm ausmacht: namhafte, gut aufspielende Stars - neben Fiennes gilt es vor allem Sir Peter Ustinov als Friedrich der Weise, Alfred Molina als Johann Tetzel und Bruno Ganz als von Staupitz zu nennen -, spektakuläre Kulissen (Gesamtausstattung: Oscar-Preisträger Rolf Zehetbauer), eine makellose Kameraarbeit (Robert Fraisse) und eine leidenschaftliche Geschichte von epochaler Bedeutung. Doch es fehlen leider Herzblut und ein echter Spannungsbogen. Ambitioniert ist dieses Drama, ehrenwert, politisch und inhaltlich (fast über)korrekt, was es manchmal geradezu wie eine Religionsstunde anmuten lässt. Zu nahe an der Wirklichkeit bleiben die Drehbuchautoren Camille Thomasson und Bart Gavigan, entwickeln zu gradlinig ihren Plot und lassen Regisseur Eric Till wenig Raum zum Inszenieren. Dabei ist dessen Schauspielführung tadellos, sein Erzählstil effizient - was fehlt ist die Gelegenheit zur Identifikation und das Bangen um den Helden. Schade, denn so wird das Publikum jenseits von Arthouse und Geschichtsinteressierten wohl ausbleiben. geh.

Quelle: Blickpunkt:Film

 

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Vorführung in:  Land; FSK: Filmlänge: Genre:
2D Deutschland 2003 ab 12  Jahren  ca. 123min Drama
         
 7. bis 13. Klasse empfohlen ab 12 Jahren       

Termine

Termine auf Anfrage


Mullewapp - Eine schöne Schweinerei

In Mullewapp wohnen die Hoftiere seit eh und je friedlich zusammen. Da gibt es den schlauen Mäuserich Johnny Mauser, den stolzen Gockel Franz von Hahn und natürlich das gemütliche und stets ans Essen denkende Schwein Waldemar. Als sich der ganze Hof gerade darauf vorbereitet, den Geburtstag von Waldemar zu feiern und vor ihm eine riesige Geburtstagstorte zu verstecken, machen sich die fiesen Wildschweine aus dem Wald unter der Führerschaft von Horst von Borst auf, genau diese Torte zu klauen. Ist ja klar, dass sich die drei Freunde etwas einfallen lassen, um das zu verhindern. Der neue Animationsfilm von Tony Loeser und Theresa Strozyk basiert auf den „Freunde“-Kinderbüchern des Schriftstellers Helme Heine. Die liebevollen Animationen sind direkt an die Zeichnungen in den Büchern angelehnt und die episodenhaft angelegte Erzählweise ist für die Zielgruppe der kleinsten und jüngsten Kinofans genau richtig. Es gibt rasante Fahrten mit dem Fahrrad und dem Heißluftballon durch die wunderschön gestaltete Landschaft und viele lustige Momente, für die oftmals der sehr gemütliche und auch etwas tolpatschige Waldemar zuständig ist. Als Sprecher sind berühmte Schauspieler wie Axel Prahl, Ralf Schmitz, Michael Kessler, Christian Ulmen und Carolin Kebekus zu hören, die ihre Rollen mit großem Spaß ausfüllen. Im Zentrum der Erzählung stehen immer die drei Freunde, die zwar sehr unterschiedlich sind, aber doch wird jeder einzelne gebraucht, um Mullewapp und damit das Zuhause zu retten. Natürlich geht das nur gemeinsam – auch eine wichtige kindgerechte Botschaft, die den gesamten Film durchzieht, zusammen mit dem Aufruf, sich immer gegenseitig zu respektieren und einander höflich zu begegnen. MULLEWAPP – EINE SCHÖNE SCHWEINEREI ist ein großartiger unterhaltsamer Kinderkino-Spaß, der liebevoll gemacht ist und nicht nur Fans der Geschichten glücklich machen wird. 

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Quelle: Filmbewertungsstelle

 

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Vorführung in:  Land: FSK: Filmlänge: Genre:
2D Deutschland 2016 ab 0  Jahren  ca. 79min Animationsfilm / Kinderfilm
         
 1. bis 3. Klasse empfohlen ab 5 Jahren       

Termine

Termine auf Anfrage


Paddigton

Am Bahnsteig im Londoner Bahnhof Paddington sitzt ein kleiner Bär. Er hat kein Zuhause, keinen Platz zum Schlafen und ihm ist kalt vom vielen Regen. Als die Familie Brown ihn findet, nimmt sie ihn mit zu sich nach Hause. Der Vater ist jedoch zunächst dagegen, weiß er doch, welch großes Versicherungsrisiko so ein Bär im Hause mit sich bringt. Doch die Mutter und die beiden Kinder sind bald begeistert vom pelzigen neuen Mitbewohner, der stets höflich ist und in seiner übergroßen Neugier so manches Chaos in das eingefahrene Familienleben bringt – und der von Orangenmarmelade nicht genug kriegen kann. Vor über 50 Jahren schrieb Michael Bond die ersten Geschichten rund um den sprechenden kleinen Bären, der seinen Namen von dem Ort hat, an dem er gefunden wurde. Regisseur Paul King gelingt es, mit der allerersten Realverfilmung zu beweisen, wie viel Zauber und Charme die Geschichte auch heute noch besitzt. Wie im Flug vergehen die 96 Minuten, immer wieder wartet das Drehbuch mit neuen urkomischen und berührenden Ideen auf, die mit perfektem Timing erzählt werden. Dass der Film Unterhaltung für die ganze Familie bietet, zeigen auch die vielen Filmzitate und Anspielungen sowie eine gehörige Portion Situationskomik und Dialogwitz. Und die spannenden Momente und der Showdown sind bei aller Raffinesse kindgerecht erzählt. Tricktechnisch perfekt wird Paddington so real in die Szenerie eingebaut, dass man beim Zusehen fast vergisst, dass es sich hier um ein digitales Geschöpf und nicht ein echtes pelzig-flauschiges Wesen handelt. Bis ins kleinste Detail durchdacht wirkt die Ausstattung, die mit liebevoll ausgesuchten Details auf unglaublich kreative Weise inszeniert wird, wenn das Zuhause der Browns zum Puppenhaus wird oder Wandbilder zum Leben erwachen. Hugh Bonneville und Sally Hawkings als Mr. und Mrs. Brown sowie Peter Capaldi als Nachbar und Nicole Kidman als die Böse, die Jagd auf Paddington macht, sind das perfekte „reale“ Ensemble für die Geschichte. Vor allem die Browns bieten mit ihrer Herzensgüte und ausgesuchter englischer Höflichkeit Paddington ein Zuhause. Positive Botschaften von Freundschaft, Akzeptanz, Mut und Familienzusammenhalt vermittelt PADDINGTON ganz nebenbei und unaufdringlich. So macht der Film es leicht, Identifikationsfiguren zu finden und mit Spaß etwas Wichtiges zu lernen: Dass man Fremde immer willkommen heißen soll. Denn sie können das Leben und das Zuhause enorm bereichern, mit Spaß, Abwechslung und vor allem ganz viel Marmelade. Im Grunde braucht jede Familie einen Bären! PADDINGTON ist ein klug erzählter und liebevoll gemachter Familienfilm über einen kleinen Bären, der die Herzen der Zuschauer im Sturm erobern wird. Charmant, zauberhaft und bärenstark. 

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Quelle: Filmbewertungsstelle

 

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Vorführung in:  Land: FSK: Filmlänge: Genre:
2D Großbritannien 2014 ab 0  Jahren  ca. 96min Komödie / Kinderfilm
         
 2. bis 6. Klasse empfohlen ab 7 Jahren       

Termine

Termine auf Anfrage


Rico, Oscar und der Diebstahlstein

Rico findet gerade alles super. Seine Mutter und der Polizist Bühl sind zusammen und machen sich auf in einen „Knutschurlaub“. Und sein bester Freund Oskar wohnt jetzt mit seinem Vater auch in der Dieffe 93. So können sich die beiden noch häufiger sehen. Eigentlich also alles wunderbar. Doch als eines Tages der griesgrämige Nachbar Fitzke stirbt und Rico seine Steinsammlung hinterlässt, geht alles drunter und drüber. Denn aus Fitzkes Wohnung werden Steine gestohlen, eine rätselhafte Frau im gelben Regenmantel taucht auf und Oskar hat auch noch Krach mit seinem Vater und will nur weg. Eine heiße Spur auf der Jagd nach dem Steindieb führt Rico und Oskar an die Ostsee. Ob die beiden kleinen Detektive dort alle Rätsel lösen können? RICO, OSKAR UND DER DIEBSTAHLSTEIN ist der neueste Streich der Kinderfilmtrilogie nach den Buchvorlagen von Andreas Steinhöfel. Und dieser Abschluss unter der Regie von Neele Leane Vollmar zeigt noch einmal, was diese Filme so besonders, charmant und unterhaltsam machen. Schon von der ersten Minute an geht es mit einem sehr guten Tempo in die Handlung, die Charaktere werden auch für Neueinsteiger verständlich eingeführt, sodass jeder in die Welt der Dieffenbachstraße 93 in Berlin eintauchen kann. Diese Welt ist wie immer liebevoll gestaltet, Setting und Ausstattung sind absolut stimmig. Doch dieses Mal wird der Kosmos von Rico und Oskar um einen spannenden Handlungsort am Meer erweitert. Und auch hier stimmt alles, einschließlich der großartigen skurrilen Nebenfiguren, die von einem wie immer gut gelaunten Ensemble hochkarätiger Darsteller verkörpert werden, darunter dieses Mal Fahri Yardim, Friederike Kempter, Detlev Buck und Heike Makatsch. Spannung und Komik halten stets eine gute Balance, und immer wieder gibt es auch rührende Momente, ob nun zwischen Oskar und seinem Vater oder den beiden besten Freunden, die sich mittlerweile ergänzen wie Butter und Schokoaufstrich. Liebevoll gestaltete Animationen, angelehnt an die Buchvorlage, unterstützen die Szenen und nehmen gerade jüngere Zuschauer bei der Hand. Themen wie Freundschaft und Familie werden ganz nebenbei verhandelt, wobei die klassischen Modelle gar nicht im Mittelpunkt stehen. Es zählt einzig und allein nur, dass man glücklich ist und immer zusammenhält. Besonders schön kann man sehen, wie eng die beiden Hauptdarsteller Anton Petzold und Juri Winkler mittlerweile mit ihren Rollen verwachsen sind. Auch dass es hier zum ersten Mal zwischen Rico und Oskar so richtig kracht, können die beiden glaubhaft verkörpern. Und wenn Rico wieder einmal in Gedanken einen Begriff in seiner Vorstellung umdeutet oder Oskar ganz altklug selbst Erwachsenen die Welt erklärt, dann will man sich als Zuschauer gar nicht mehr von den beiden kleinen Helden verabschieden. Schnelle Dialoge, eine stimmungsvolle Musik, ein spannender Kriminalfall – RICO, OSKAR UND DER DIEBSTAHLSTEIN ist der krönende Abschluss einer Kinder- und Familienfilmreihe, die alles richtig gemacht hat. Mehr Spaß und mehr Charme kann Kinderkino nicht versprühen. 

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Quelle: Filmbewertungsstelle

 

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Vorführung in:  Land: FSK: Filmlänge: Genre:
2D Deutschland 2014 ab 0 Jahren  ca. 94min Jugend / Kinderfilm
         
 3. bis 7. Klasse empfohlen ab 8 Jahren       

Termine

Camera am Holzberg

Freitag

17.03.2017 08:30

Roxy Lichtspiele

Donnerstag

16.03.2017 09:00    (ausverkauft)

 

weitere Termine auf Anfrage möglich


Heidi

Heidi weiß nicht genau, was sie erwartet, als ihre Tante sie auf eine Schweizer Alm zu ihrem Großvater, dem Alm-Öhi bringt. Der alte Mann schaut immer so mürrisch drein und außerdem scheint er so gar keine Lust zu haben, sich um ein kleines Mädchen zu kümmern. Doch nach und nach taut der grummelige Einsiedler auf und kann dem Liebreiz der Kleinen nicht länger widerstehen. So verbringen Heidi und ihr Großvater eine wundervolle gemeinsame Zeit in den Bergen, zusammen mit Peter, dem Geißenhirt und natürlich den vielen Tieren, die es auf der Alm gibt. Eines Tages kommt Heidis Tante überraschend wieder und nimmt das Kind mit nach Frankfurt, wo Heidi einem gleichaltrigen kranken Mädchen namens Klara Gesellschaft leisten soll. Doch wie soll Heidi sich jemals in einer so großen kalten Stadt mit so vielen Häusern zu Hause fühlen, wo sie doch nicht einmal mehr vom höchsten Turm aus die Berge sehen kann? Johanna Spyri veröffentlichte ihre Romane rund um Heidi im Jahr 1880. Bis heute gibt es unzählige Adaptionen: Filme, Zeichentrickserien, Hörspiele. Mit seiner Real-Neuverfilmung beweist Regisseur Alain Gsponer, dass Heidi als Figur und als Geschichte auch heute noch generationsübergreifend begeistern kann. Man merkt in jeder Szene die Sorgfalt, mit der die Geschichte auf die Leinwand transportiert wurde. Ausstattung, Kostümbild, die Wahl der Handlungsorte – all das ist liebevoll erdacht und umgesetzt. Auch die Schauspieler überzeugen. Bruno Ganz als Alm-Öhi ist ideal besetzt. Sehr überzeugend sein stetiges Grummeln und das Spiel mit den Augenbrauen. Doch all das kann nicht verbergen, wieviel Großherzigkeit und Sanftmut in der Figur schlummern. Peter Lohmeyer als Hausdiener Sebastian, Jella Haase als Dienstmädchen Tinette und Katharina Schüttler als legendäres Fräulein Rottenmeier sorgen für den nötigen Humor, und Hannelore Hoger ist die ehrwürdige, elegante und doch sehr liebevoll umsorgende Großmutter. Der Star des Films ist jedoch Anuk Steffen als Heidi. Von der ersten Minute an bezaubert ihr entwaffnend offener Blick aus großen Augen den Zuschauer. Selbstbewusst und abenteuerlustig erobert sie so nicht nur das Herz des sturen alten Alm-Öhis. Vor allem das Zusammenspiel mit Quirin Agrippi als Geißen-Peter ist in seiner Natürlichkeit vollkommen authentisch. Die wunderschönen Aufnahmen der Schweizer Alpen tun ihr Übriges, um dem Film eine nostalgische und sehnsuchtsvolle Stimmung zu verleihen und den Zuschauer in Heidis Welt zu entführen. Als Geschichte ist die Erzählung zeitlos gut. Als Neuverfilmung ist Alain Gsponers HEIDI rundum gelungen, charmant und die perfekte Kino-Unterhaltung für die ganze Familie.

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Vorführung in:  Land: FSK: Filmlänge: Genre:
2D Deutschland 2015 ab 0 Jahren  ca. 111min Jugend / Kinderfilm
         
 2. bis 6. Klasse empfohlen ab 7 Jahren       

Termine

Camera am Holzberg

Montag

13.03.2017 09:00

weitere Termine auf Anfrage möglich


Tschick

Maik Klingenberg ist nicht gerade der Beliebteste in seiner Klasse. Er ist der klassische Außenseiter, hat nicht wirklich Glück bei den Mädels und fällt auch sonst kaum auf. Kein Wunder, dass ihn das schönste Mädchen in der Schule nicht bemerkt. Doch eines Tages betritt „Tschick“ die Klasse. Der Junge aus Russland wirkt unzugänglich, trägt furchtbare abgetragene Klamotten und bringt selbst die coolen Jungs aus der höheren Stufe dazu, die Straßenseite zu wechseln. Maik findet Tschick seltsam. Doch Tschick findet Maik interessant. Und so steht er zu Beginn der Sommerferien vor Maiks Haustür. Die Mutter, die zuviel trinkt, ist mal wieder auf Entzug, der Vater auf Geschäftsreise. Für Tschick ist die Sache klar: Maik und er sollten raus hier, einfach mal weg. Das passende Gefährt dafür, einen alten Lada, hat Tschick schon „geliehen“, und Maik steuert das Geld bei, das sein Vater ihm dagelassen hat. Tschick scheint jedoch so gar keinen Plan zu haben, wo es überhaupt hingehen soll. Maik ist skeptisch. Und weiß noch nicht, dass er diesen Sommer nie mehr vergessen wird. Der Erfolgsroman TSCHICK von Wolfgang Herrndorf erschien im Jahr 2010 und wurde bis heute weit über 2 Million Mal verkauft. Nun hat sich Fatih Akin der Vorlage angenommen und aus der Geschichte über die Freundschaft zweier Jungs, die gegensätzlicher nicht sein können, einen herrlich beschwingten Road Trip gemacht. Die Geschichte lebt von der Spontaneität und Unerwartbarkeit der Ereignisse, von der Sommerstimmung der großartigen Bilder des Kameramanns Rainer Klausmann und von den sensationellen Darstellern, die ihre Rollen federleicht verkörpern. Tristan Göbel ist Maik, der als unscheinbarer Junge im Laufe des Films erwachsener, reifer und ein großes Stück selbstbewusster wird. Und Anand Batbileg ist Tschick, der nach außen hin furchtbar cool tut und dennoch nach und nach ganz viel Wärme und echte Gefühle offenbart, wozu auch Ängste und Selbstzweifel gehören. Zusammen entwickeln die beiden eine großartige Chemie, perfekt ergänzt durch ein stimmiges Ensemble. Als Road Movie funktioniert TSCHICK ebenso gut wie als Coming-Of-Age-Geschichte, denn zusammen mit den Beiden begibt sich der Zuschauer auf eine Reise und sieht ihnen dabei zu, wie sie an ihren Erlebnissen und Erfahrungen reifen und dabei herrlich skurrilen und doch authentischen Figuren begegnen. Der Soundtrack steckt voller guter Tracks, wobei die Auswahl des Titeltracks, Richard Claydermans „Pour Adeline“, dem Trip einen ganz besonders nostalgisch-verdrehten Charme verleiht. Nicht alle kleinen Geschichten in diesem großen Film werden am Ende auserzählt. Doch viel wichtiger erscheint es sowieso, mit Maik und Tschick die wunderschönen Momente auf der Reise zu erleben. Fatih Akins TSCHICK ist eine kongeniale und stimmungsvolle Umsetzung der gefeierten Vorlage. Spannend, unterhaltsam und mitreißend. Und dazu ein Film, der zu Herzen geht.


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Vorführung in:  Land: FSK: Filmlänge: Genre:
2D Deutschland 2016 ab 12 Jahren  ca. 93min Drama / Komödie
         
 7. bis 13. Klasse empfohlen ab 12 Jahren       

Termine

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